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AZOBAC  Bodenhilfsstoff

Bakterielles Mischpräparat für den Ackerbau

NÄHRSTOFFVERSORGUNG
durch einen Bodenhilfsstoff ca. 100kg Stickstoff  
ca. 80kg Phosphor
ca. 100kg Kalium

* für biologische Landwirtschaft zugelassen

Allgemein Einsatzempfehlung Entsorgung Prospekt klein
Anwendung Technische Daten Abpackung Prospekt
Ausbringung Sicherheitshinweise   Broschüre Für Boden
Ausbringungszeitpunkt Toxikologische Daten   Artikel Schweizer Bauer

Allgemein

AZOBAC/AGREBAC ist eine Kombination von spezifizierten effektiven Bodenbakterien, Nährstoffen und Mikroelementen, welche auf Grund ihrer Zusammensetzung die biologische Aktivität des Bodens optimiert. Der Einsatz erfolgt im günstigsten Fall mit der Bodenvorbereitung. Durch AZOBAC/AGREBAC wird im Boden eine hohe Menge von Stickstoff, Phosphor und Kalium verfügbar – die klassische Aufbereitung des Bodens mit NPK, unter Verwendung mineralischer Dünger, kann entfallen oder reduziert werden.  

Der ökologische Landbau erhält mit AZOBAC/AGREBAC ein neues Potential für die Pflanzenernährung.

Das Wachstum und die naturgemäße Widerstandskraft der Kulturpflanze gegen Krankheiten ist von der Dichte der Zusammensetzung der Mikroorganismen in den Böden enorm abhängig. Das Ergebnis langjähriger und tiefgründiger Forschungen hat ergeben, dass durch intensive Bewirtschaftung die Mikroflora an Quantität und Qualität verliert. So ist die Anzahl der für den Boden wichtigen Bakterien, welche die Verfügbarkeit des Stickstoffs sichern, genauso reduziert, wie die Bakterien, welche die Zersetzung von Zellulose organisieren oder die für die Freisetzung des gebundenen Phosphors und Kalium verantwortlich sind.
Um eine ideale Metabiose zu schaffen und eine optimale Nutzung der natürlichen Nährstoffe zu gewährleisten und auch durch Renitrifikation zu bereichern, ist der Einsatz von AZOBAC/AGREBAC von enormer Bedeutung.  

Mit AZOBAC/AGREBAC lebt der Boden wieder auf. Er tritt in eine biologische Regeneration. Die sich schnell entwickelnde Bakteriendichte sorgt für einen krümeligen und gut durchlüfteten Boden.   Aus durchschnittlich 400 -1200mg Phosphor pro kg Boden werden lt. FAO  nur 5% ausgenutzt. Phosphor als auch Kalium liegen in wasserunlöslichen nicht pflanzenverfügbaren 3fach-Bindungen vor. Die meisten Vorkommen sind in Pflanzenresten, Ernterückständen, Stroh (also auch Mist) und Gülle.   Die durch AZOBAC/AGREBAC (pro ml einige hundert Millionen) eingebrachte Bodenmikrobe Bacillus Megatherium ist, wie auch die Azotobacter chrooc., mit einer Geißel ausgestattet und sucht sich in Wurzelnähe den optimalen Lebensraum. Aus dem Boden wird wasserunlöslicher Phosphor mobilisiert und an die Pflanzen abgegeben. Aber auch die in den Pflanzenresten vorhandenen organischen Phosphorverbindungen wie Nukleoproteide, Lecithin, Phitin werden durch Bacillus Megatherium zerlegt. Das Vorhandensein dieser Phosphorverbindungen ist von wichtiger Bedeutung. Nur hiermit kann in den Pflanzenzellen die Bildung von ATP (Adenosintriphosphat), was die Grundlage für Energieerzeugung und Energieübertragung ist, erfolgen. Bei ATP-Mangel ist der Kornertrag wesentlich geringer.

Eine weitere bedeutende Rolle bei der Phosphormobilisierung spielt das Kohlendioxid. Dieses wird im Boden in großen Mengen gebildet und wird für die Bildung von Dicalziumphosphat benötigt. Die notwendige Kohlenstoffquelle im Boden entsteht zum überwiegenden Teil durch die Photosynthese. Hierbei gelangt 50 – 60% des assimilierten Kohlenstoffs in den Boden. Dies ist mehr als ausreichende Energie für die Bakterien um letztendlich 80 –90% der Pflanzen zu zersetzen. Bei diesem Zersetzungsprozess entsteht übrigens Kohlendioxid, Biomasse, Metabolite und schließlich Humus.

AZOBAC/AGREBAC hat eine enorme Bedeutung für die  Strohrotte. Ein frühzeitiger Einsatz führt dazu, dass das Potential der ausgebrachten Mikroflora vollständig genutzt werden kann. Die ausgebrachten Populationen an stickstoffbindenden Mikroorganismen verfügen über eine Geißel. Damit bewegen sie sich bis 40cm tief in den Boden und geben den aus der Luft fixierten Stickstoff ab. Die jetzt   vorliegenden N-Verbindungen werden durch den phosphormobilisierenden Bacillus Megatherium genutzt. Dieser wird ebenfalls durch AZOBAC/AGREBAC dem Boden zugeführt. Die Bakterien leben in einer sogenannten Metabiose. In dieser Lebensgemeinschaft ergänzen sich die Mikroben untereinander und liefern sich die jeweilig notwendigen Bedingungen für die Vermehrung. Als erste Energiequelle  nutzen die Bakterien, die durch AZOBAC/AGREBAC mitgelieferte wasserlösliche Zellulose. Der abgegebene Stickstoff, als auch dass entstehende ATP führt zu einer Vermehrung des Bacillus megatherium. Diese Mikrobe beginnt zunächst mit der Zerlegung der Stiel- und Wurzelrückstände. Dies erfolgt durch die Mineralisierung der relativ großen Zellulosemengen. Dabei werden enorme Mengen an Kalium frei.    

AZOBAC/AGREBAC als BODENHILFSSTOFF
Die doppelgleisige Wirkung von AZOBAC/AGREBAC führt zu einer Biologisierung des Bodens. Die hohe Konzentration an spezifischen effektiven Mikroorganismen (oben benannt), Spurenelementen, Hefen, Biostimulatoren, natürlichen Enzymen und Zuckerstoffen sorgen für eine schnelle Regeneration des Bodens und eine Unterdrückung von Antagonisten wie Fusarien oder auch Chlostridiensporen. Toxische Stoffe und Restspuren von Pflanzenschutzmitteln werden auf natürlichem Weg schnell abgebaut.

AZOBAC/AGREBAC ist humusbildend. Dadurch baut sich ein erheblicher Vorteil für die qualitative Beschaffenheit des Bodens auf. Huminsäuren, die Ergebnisse der Verrottung von Pflanzenbestandteilen sind, sind ein wesentlicher Faktor für die Stoffwechselaktivitäten in Böden. Während normale Böden zwischen 1-3 % Huminsäureanteile besitzen, hat Torf bis zu 10%. Huminsäuren fördern die Keimaktivität des Saatgutes, da sie die Zellmembranen stimulieren. Der jahrelange Einsatz von AZOBAC/AGREBAC führt zu einer zunehmenden qualitativen und sichtbaren Verbesserung des Bodens.

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Anwendung

AZOBAC/AGREBAC ist ein Pulverkonzentrat. 

Aus logistischen Gründen wurde darauf verzichtet das Konzentrat, wie bei mineralischem Dünger (z.B.: 15-15-15 NPK) , auf einen Trägerstoff aufzubringen.   Dadurch werden die Aufbringungsmöglichkeiten des Produkts enorm erhöht.  

Das Produkt ist 100%ig wasserlöslich.

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Ausbringungsmöglichkeiten

1kg pro ha in 100 - 200 l Wasser lösen und per Pflanzenschutzspritze ausbringen  

1kg pro ha vor Gülle oder Jaucheaustragung einmischen und ausbringen  

1kg pro ha in Beiztrommel mit etwas Wasser oder Beizmittel auf das Saatgut auftragen  

1kg pro ha kann je nach Möglichkeit mit Kalk oder mineralischen Dünger vermischt werden

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Ausbringungszeitpunkt

Mit der Bodenvorbereitung vor der Aussaat.
Anschließend mit Kreiselecke einarbeiten um schnell eine geringe Erdschicht über die Bakterien zu bringen.

Direkt mit der Aussaat (vorteilhaft wenn Saatgut mit dem Produkt behandelt ist)

Im Frühjahr auf Wintersaaten (März- April) bis zum 4.-5. Blattstadium mittels Pflanzenschutzspritze unmittelbar vor Regen oder während diesem um eine schnelle Einspülung der Wirkstoffe zu gewährleisten.

Mit der Gülle mit anschließender Einarbeitung. Zeitpunkt nur auf warme und vegetative Phasen verlegen. (Ausbringung von AZOBAC in Gülle in den Winterzeiträumen bringt nicht die gewünschte Wirkung)

Unmittelbar nach der Ernte zur Aktivierung der Strohrotte und Rotte von Maispflanzenresten (kein weiterer Einsatz von N-Düngern notwendig)

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Einsatzempfehlung pro Hektar

Frucht Azobac N in kg P in kg K in kg
Weizen 1 - 1,25 kg 80 - 100 35 - 50 70 - 100
Roggen 1 - 1,25 kg 50 - 70 35 - 50 90 - 120
W-Gerste 1 - 1,25 kg 80 - 120 35 - 50 70 -100
Sommer-Braugerste 1 - 1,25 kg 35 - 50 35 - 50 70 - 100
Sommer-Futtergerste 1 - 1,25 kg 65 - 100 35 - 50 70 - 100
Hafer 1 - 1,25 kg 55 - 80 35 - 50 70 - 100
Mais 1 - 1,25 kg 70 - 120 60 - 100 100 - 130
Stoppel/Rotte 1 - 1,25 kg 0 0 0
Kartoffel 1 - 1,25 kg 70 - 100 60 - 90 130 - 160
Zuckerrübe 1 - 1,25 kg 95 - 140 65 - 100 130 - 180
Futterrübe 1 - 1,25 kg 105 - 160 65 - 100 130 - 180
Raps 1 - 1,25 kg 105 - 140 55 - 75 120 - 150

Weitere Kulturen  ähnlich behandeln, nachdem Gesamtnährstoffbedarf regulieren.

Vorhandene Bodenqualität beeinflusst das Ergebnis. In spät erwärmbare Böden (stark lehmhaltige Böden oder in regional kälteren Regionen) wird die Aktivität der Bakterien verzögert. Hier kann man gegensteuern, wenn eine NPK-Startgabe mineralisch erfolgt.

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Technische Daten

Geruch:                        spezifisch, leicht hefig bis Ammoniak
Konsistenz:                  Pulver               (auf Nachfrage flüssig – Anwendungsmenge 10 l)
Farbe:                          grau braun
Wasserlöslichkeit:      100% ig            (unter Aufrühren)  

Sicherheitsdatenblatt bitte anfordern

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Sicherheitshinweise

Kühl und trocken lagern
Vor Kindern sichern aufbewahren
Vor Mischung mit Pflanzenschutzmitteln oder Herbiziden Ausfalltest machen um eventuelle Verflockung zu vermeiden
Bei Verschlucken Wasser trinken. Bei Unwohlsein Arzt hinzuziehen.
Bei Kontakt mit Haut oder Augen mit Wasser abspülen.

Toxikologische Daten

Bei sachgemäßem Umgang keinerlei Gefahren bekannt.

Entsorgung

Über Kompost

Abpackung

5 kg PE-Eimer
10 kg PE-Eimer
25 kg Papiersack
10 l Kanister
1.000 l Faß

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