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ECOTOAST©

Soja selber toasten - kompakt, energiesparend, wartungsfreundlich

Mit dem EcoToast sind auch Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen und Getreide thermisch behandelbar

 

Allgemein Erfahrungen Antinutritive Faktoren Flyer deutsch
Vorteile FAQs Qualitätparameter Flyer polnisch
Technische Daten Sojaanbau Video Präsentation

Selbstversorgung mit hochwertigem Sojafutter ist möglich

Ecotoast Die EcoToast Produktfamilie bietet die Möglichkeit, Soja im eigenen Betrieb oder in einer regionalen Produktionsgemeinschaft zu toasten.

Durch ein schonendes Toast-Verfahren wird die Eigenversorgung mit hochwertigen Sojafuttermitteln gewährleistet.

Mit dem kompakten System werden schonend optimale Werte erreicht. Die Trypsininhibitoren werden genauso auf die optimalen Bedarfswerte gesenkt wie die notwendige Eiweißverdaulichkeit gesichert wird.

Manuelle Einstellungsmöglichkeiten über ein Display ermöglichen je nach Bedarf unterschiedliche Qualitäten. Somit kann man ein Toastverfahren erstmals nach den spezifischen Anforderungen für Rinder, Geflügel oder Schweine steuern.

EcoToast spart den Transport über lange Strecken zu einer Großverarbeitungsanlage und bietet Sicherheit vor Verunreinigung mit gentechnisch veränderter Ware (GVO), da die eigenen Sojabohnen auf dem Hof verarbeitet werden können.

Selbst toasten rechnet sich schon ab 100 Tonnen. Eine Amortisationsrechnung als Excel-Tabelle (Werte änderbar) können wir Ihnen zur Verfügung stellen - auch mit Berechnung Ölpresse, Wertschöpfung.

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Vorteile von EcoToast gegenüber anderen Anlagen

Ecotoaster mit Presse
Ecotoast mit Presse
Ecotoast 600er
Ecotoast 600

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Technische Daten

EcoToast Familie
EcoToast1-100+: 100kg Durchsatz pro Stunde, ca. 800 Tonnen Jahresleistung
EcoToast1-180+: 180 kg Durchsatz pro Stunde, ca. 1500 Tonnen Jahresleistung
EcoToast2-400+: 400kg Durchsatz pro Stunde, ca. 3200 Tonnen Jahresleistung
EcoToast2-600+: 600kg Durchsatz pro Stunde, ca. 4800 Tonnen Jahresleistung
EcoToast2-1000+: 1000 kg Durchsatz pro Stunde, ca. 8000 Tonnen Jahresleitung

Technische Daten Ecotoast

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FAQs

Größe Ca. ab 1 Kubikmeter
Leistung
Kleinstes Gerät mit max. 100 kg/h,  größere Geräte mit 180, 140, 600 und 1.000 kg/h für industrielle Verarbeitung
Kosten Ab 26.000 € netto
Mobilität
Grundsätzlich ist eine Mobilität möglich, ist aber als Standortgerät entwickelt worden.
Stromverbrauch Je nach Version bis 10kWh pro 100 kg
Temperatur Regulierbar, Grundeinstellung 165 Grad für Soja bei einer Feuchtigkeit von 15 %
Kann auch anderes getoastet werden ? Erbsen, Ackerbohnen, Lupine und Getreide
Ist das System praktisch bewährt ? Ja, seit 2010 arbeitet das erste Gerät. Inzwischen wurde es mehrfach ausgeliefert.
Wird Öl und Kuchen hergestellt ? Nein, hierfür benötigt man eine Presse.
Service Übernehmen die regionalen Händler
Wartung Bis auf Reinigungsintervalle weitgehend wartungsfrei
Verschleißteile
Weitgehend verschleißfrei, durch Schwerkraftverfahren keine mobilen Förderteile.
Garantie 2 Jahre Gewährleistung
Ist das System erweiterbar? Grundsätzlich ja.
Finanzierung Über Leasing oder Fremdfinanzierung
Förderung Über Landwirtschaftliche Rentenbank

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Erfahrungen aus der Praxis

Erfahrungen im Einsatz (Rind und Schwein) mit Soja aus EcoToast Verfahren

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Allgemeines zum Sojaanbau

Europa ist in hohem Maße von Sojaimporten aus Übersee abhängig. Mit der Förderung des regionalen Eiweißpflanzenanbaus und dem Aufbau von regionalen Wertschöpfungsketten treiben einige europäische Länder den Sojaanbau voran. Soja ist das wichtigste Eiweißfuttermittel für Geflügel, Schweine und Rinder. Die hohen Proteingehalte und die optimale Aminosäurenzusammensetzung der Sojabohnen bieten beste Voraussetzungen für hochwertiges Futtermittel.

Soja kann jedoch nicht ohne thermische Behandlung verfüttert werden, da verdauungshemmende Enzyme die Eiweißverwertung blockieren. Dies stellt die Landwirte vor logistische Probleme, da bisher die Soja-Ernte in weit entfernte Großanlagen verbracht werden musste. Hierbei stellt sich auch die Frage nach Vermischung mit Fremdmaterial (GVO-Freiheit). Sojafeld

 Mit EcoToast schließen wir die Lücke: der Landwirt kann sich von Importen unabhängig machen und bestes Eiweißfutter auf dem eigenen Hof erzeugen.

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Antinutritive Faktoren

Antinutritive Faktoren Antinutritive Faktoren (ANF) sind Substanzen, die negative Wirkungen auf das Tier haben können. Sie stammen in der Regel aus dem sekundären Stoffwechsel der Pflanze und dienen der Regulation des Wachstums, der Abwehr von Schädlingen oder als Färbe- und Duftstoffe. Eine erhöhte Zufuhr von antinutritiven Faktoren kann die Futteraufnahme und Leistung der Tiere, vor allem bei Monogastriern, vermindern. Zusätzlich sinkt die Verdaulichkeit der Rohnährstoffe und es können Stoffwechselstörungen oder toxische Reaktionen im Organismus auftreten. Neben den Trypsininhibitoren zählen auch Urease, Lectine (Hämagluttinine) und Phytinsäure zu den ANF.

Trypsininhibitoren

Die Sojabohne enthält als antinutritive Faktoren die sogenannten Trypsininhibitoren. Dies sind spezifische Eiweiße, die das Verdauungsenzym Trypsin bei seiner Arbeit hindern und damit die Eiweißverdaulichkeit empfindlich reduzieren. Deshalb sollten diese vor der Verfütterung um mindestens 90% beseitigt werden. Da Trypsininhibitoren wärmeempfindlich sind, geschieht dies durch Erwärmen der Sojabohnen, das Verfahren hierzu nennt man „Toasten“.

Ureaseaktivität

Da die unmittelbare Messung der Trypsininhibitoren sehr aufwendig ist, kann ein Ersatzparameter, die Restaktivität des Enzyms Urease, herangezogen werden. Dieses Enzym, das Harnstoff in Ammoniak umwandelt, ist ebenfalls ein charakteristischer Inhaltsstoff der Sojabohne und dient zur indirekten Erfassung der Protein-Inhibitoren.

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Sojapflanze Sojaschote Sojabohnen

Qualitätsparameter

Zur Kontrolle der Trypsininhibitoren gibt es zwei Messmöglichkeiten:
Trypsininhibitoraktivität (TIA):  Rohbohne ca. 25 mg/g, otimal behandelt < 2 mg/g
Trypsin Inhibitor Units (TIU):  Rohbohne ca 80 TIU/mg TS, optimal behandelt <3 TIU/mg TS g

Diese Werte werden mit dem EcoToast erreicht

Alle 3 genannten Werte (Ureaseaktivität, TIA und TIU) werden verbessert durch Erhitzung über 80°C bzw. verlängerte Einwirkdauer. Im Gegenzug dazu verschlechtert sich bei weiterer Erhöhung der Temperatur die Eiweißverdaulichkeit bzw. das Aminosäuremuster. Als Indikatoren für die Proteinschädigung wird meist die Eiweißlöslichkeit herangezogen, entweder die Proteinlöslichkeit in Wasser (PDI – Protein Dispersibility Index) oder die Proteinlöslichkeit in Kalilauge (KOH).

Richtwerte PDI in Wasser: Rohbohne 80 bis 90%, optimal behandelt 15- 45 %. Ein guter Wert bei der KOH-Löslichkeit liegt bei 78-85%. Liegt der PDI unter 15% bzw. der KOH unter 72% kann man von Überhitzungsschäden und somit verminderter Eiweißverdaulichkeit ausgehen.

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Link zum Video ⇒⇒⇒⇒

Auf YouTube präsentieren wir Ihnen einen kurzen Film. Im ersten Teil finden Sie allgemeine Ausführungen zum Sojaanbau, im zweiten Teil nähere Erläuterungen zur EcoToast Familie.

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