Sillibanin

Mischung aus Aromastoffmischung aus Pflanzenextrakten für leberstoffwechselbedingte Belastungsphasen

KEIN EINZELFUTTERMITTEL

Allgemein Sicherheitshinweise Entsorgung Prospekt
Anwendung Toxikologische Daten Abpackung  
Technische Daten Lagerung Sonstiges  

Allgemeines

Aromen sind lt. EU VO 1831/03 Stoffe für Geschmacks und Geruchsveränderung von Futtermitteln. Die Beschreibung dahingehend ist begrenzt. Unter diese Einstufung werden u.a. alle gelisteten Pflanzenextrakte und deren Mischungen eingestuft. Dies sind Kräuter-, Gemüse- und sonstige Pflanzenauszüge. Diese Aromen enthalten neben ihren charakteristischen Eigenschaften wie Geschmack und Geruch auch Pflanzeninhaltsstoffe. Diese Konzentrationen aktivieren beim Tier unterschiedliche Reaktionen, die letztendlich in einem besseren Wohlbefinden oder besserer Futteraufnahme enden sollten. Grundsätzlich jedoch kann die Wirkung von Pflanzeninhaltsstoffen stark differenziert werden.
Die moderne Wissenschaft beweist nach und nach die nachgesagten organischen Wirkungen verschiedenster Pflanzeninhaltsstoffe und es werden inzwischen fast täglich neue Erkenntnisse in der Phytotechnologie gefunden. Denen für Sillibanin verwendeten Pflanzen wie Artischocke, Mariendistel oder Taubnessel werden aktivierende Wirkungen des parachymatischen Systems nachgesagt. Dies ist u.a. auf die Wirkstoffe Cynarin und Silymarin zurückzuführen. Cynarin fördert nicht nur die Resorption von Sylimarin sondern bewirkt auch über die Anregung des Nierenepithels eine bessere Blutversorgung und eine erhöhte Diurese.
Silymarin hemmt die Liptidoxidation und die Prosatglandinsynthese (Entzündungshemmung). Dadurch, dass die nukleare Polymerase I gefördert wird und sich die Produktion von rRNA erhöht (vermehrte Proteinsynthese) regenerieren parenchymale Organe (Leber, Milz , Niere) insbesondere in Verbindung mit den Vitaminen A und B. Dies ist bedeutend für das Fettlebersyndrom bei Geflügel.
Die Niere ist hierbei ein sehr wichtiges Organ. Gerade in der Nutztierhaltung liegt dieses Organ unter einem Hochleistungsanspruch. Die hohe Nährstoffkonzentration  für Nutztiere wird unter andern auch in der Niere kompensiert. Dieses Organ als auch die Anhangsorgane, wie die Nebenniere und Nebennierenrinde sind ein intensiver Hormonproduzent und gleichzeitig von enormer Bedeutung für die Funktion des Immunsystems.
Bei Zuchtieren wie Milchkühe, Zuchtsauen und Legehennen ist die Funktion des Nierensystems unmittelbar an die Leistung gekoppelt. Bei Milchkühen kann eine Defunktion eine Ursache hoher somatischer Zellen sein. Bei Zuchtsauen (auch Milchkühen) ist unmittelbar vor der Abferkelung eine signifikant höherer Nierenstoffwechselbelastung gegenüber anderen Zeitpunkten.
Die Legehenne kann durch optimale Funktion des parachymatischen Systems frühzeitiger zu einer guten Legeleistung oder auch längerfristige Leistung am Ende der Legeperiode beeinflusst werden. Grundsätzlich können inoptimale Nierenfunktionen oftmals zu Entzündungen, Ekzemen, Abszessen und verminderter Heilfähigkeit von Geweben führen.

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Anwendung

Rind                    80 - 100 ml pro Tier und Tag
Zuchtsau             60 - 80 ml pro Tier und Tag
Geflügel              1.000ml/1.000 l Tränkwasser
Pferde                 80 - 100 ml pro Tier und Tag

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Technische Daten

Geruch                   mandelig
Farbe                     braun
Konsistenz            flüssig
100 % wasserlöslich

Inhaltsstoffe hydroalkoholische Pflanzenextrakte, Glyzerin, Wasser

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Sicherheitshinweise

Bei Mischung mit anderen Stoffen oder Medikamenten Ausfalltest durchführen. Der Einsatz über das Tränkwassersystem kann zu Loslösung des Biofilms in den Leitungen führen. Leitungspflege daher unbedingt chronologisch durchführen.
Zugang vor Kindern und Tieren sichern
Bei Verschlucken Wasser nachtrinken

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Toxikologische Daten

Bei sachgemäßem Umgang keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen bekannt.
Kontakt mit Augen kann zu Reizungen führen.

Lagerung

12 Monate bei max. 18°C
dunkel und kühl

Entsorgung

Kann im Kompost oder Kanalisation entsorgt werden.

Abpackung

5 l PE-Kanister
200 l Einwegfass

Sonstiges

Reiner Naturstoff
Pflanzenextrakte können unbedenklich im biologischen Landbau zum Einsatz kommen.

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